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Weihnachtsferien #9 ~ Silvester...

Frohes Neues, Leute:D Okay... ich will das hier eigentlich nicht aufschreiben.. ich schäme mich dafür, was gestern passiert ist... aber es gehört dazu und ich würde mich selbst belügen wenn ich das hier beschönigen oder auslassen würde... also fangen wir vorne an: 31.12. : Ich bin irgendwann aufgestanden, so ca. gegen 14 Uhr und hab halt Kaffee gemacht, nichts besonderes ein ganz normaler Morgen eben. Dann kam meine Mutter, bereits total im Stress, und wollte wissen, was ich denn anziehe. "Hä anziehen..? Wann?" "Ja heute Abend!" , kam die Antwort. Ich war ziemlich verwirrt und fragte sie: "Ehm... muss ich irhendwas besonderes anziehen? Wir bleiben doch hier." Meine Mutter guckte ziemlich verwirrt und sagte: "Nein wir sind doch eingeladen!" Es dauerte eine Weile bis sie begriff, dass ich von nichts eine Ahnung hatte. Also erklärte sie mir, dass wir bei Bekannten eingeladen waren und dass wir da auf keinen Fall rum laufen konnten wie sonstwas und joa. Als ich antwortete, das ich nicht wusste was ich anziehen würde, schob sie mich zurück in mein Zimmer und öffnete den Kleiderschrank. "Ma! Ich bin grad erst aufgestanden und..." , startete ich einen Versuch. Aber meine Mutter war überzeugt davon, dass ich bereits vollständig wach war. Zum Glück fand ich relativ schnell ein paar Klamotten mit denen sie zufrieden war. Ich wollte gerade zurück ins Bett, da hatte sie etwas an meinen Haaren auszusetzen. Ich seufze, warf einen letzten Blick in Richtung Bett und schlurfte ins Bad. Nach einer gefühlten Ewigkeit sah ich endlich wieder relativ gut aus. Ich ging in mein Zimmer und schminkte mich. Als ich meine Kaffeetasse auffüllen wollte, lief mir meine Mutter "zufällig" über den Weg. "Viiiel besser! Achso und jemand müsste noch das Geschirr..." Dann vielen ihr meine Fingernägel auf. "Was ist das? So kannst du doch nicht gehen! Der Lack ist schon wieder halb weg und ne ordentliche Form haben deine Nägel auch nicht mehr! Aber mach sie nicht wieder so komisch wie neulich!" Alles klar. Ich verbrachte also mehrere Stunden damit, meine Fingernägel wieder herzurichten. Ich war fertig. Wirklich fertig. Wir fuhren also zu den Bekannten. Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung was mich erwartete. Kurz gefasst: Die anderen Gäste waren bereits deutlich angetrunken und alle mindestens 30 Jahre älter als ich. Ich hab grundsätzlich nichts gegen Leute die 30 Jahre älter als ich sind nur... wenn sie aus dem Bekanntenkreis meiner Mutter kommen und dezend bis extrem angetrunken sind wird das teilweise etwas... unheimlich:D noch vor 23.00 Uhr war ich die einzige nüchterne Person. Ich saß auf der Terasse und hoffte, mich würde niemand bemerken. Weiit gefehlt! Ich wurde von zig Leuten angequatscht die mit mir tanzen wollten, die alles mögliche wissen wollten und die v.a. eben so richtig dicht waren. 23.50 Uhr. Alle versammelten sich im Garten. Um 00.00 Uhr begann dann das Feuerwerk. Es war nun also offiziell 2016. Und ich hatte ein ziemlich mulmiges Gefühl. Einerseits freute ich mich irgendwie was vermutlich 1. daran lag dass Silvesterfeuerwerk war und ich mag Feuerwerke und 2. am Sekt der bis dahin schon den Weg in mein Glas gefunden hatte. Andererseits war ich traurig. Ein weiteres Jahr war vorbei. Klar, ich hatte viel gelernt und viele Erfahrungen gemacht aber. Es fehlte etwas in meinem Leben. Immernoch. Ich merke es nicht mehr jeden Tag aber manchmal... Und ich hatte Angst. Ich hatte (und habe) so eine beschissene Heidenangst! Und so stand ich um 00.00 Uhr inmitten von besoffen Menschen die alle mindestens 30 Jahre älter als ich waren, betrachtete das Feuerwerk am Himmel, dass das neue Jahr einleitete und wünschte mir, alles wäre anders. Und mir rannen ein paar Tränen übers Gesicht. Später saß ich dann alleine am Tisch. Neben mir die Sektflasche. Keine gute Idee. Bis ca. 01.00 Uhr ging alles gut. Dann folgte wieder ein Glas Sekt. Es blieb nicht bei einem. Als wir gottseidank gegen 03.30 Uhr nach Hause führen, war ich naja... nicht mehr ganz so nüchtern. Es ging aber noch total, also ich konnte laufen und reden ohne zu lallen und ich merkte nichts. Ich hoffte die ganze Fahrt, dass wir keinen Unfall bauten, schließlich war die Person am Steuer auch nicht mehr ganz nüchtern. Zu. Glück waren es nur ein paar Kilometer. Wir kamen zuhause an. Und dann begann der Teil des Abends, für den ich mich in Grund und Boden schäme. Also eigentlich begann er ja früher: In dem Moment, in dem ich die Schnapsflasche vom Tisch nahm und in meine Tasche steckte. Das muss so gegen 02.00 Uhr gewesen sein (jaa ich hab dauernd auf die Uhr geguckt weil ich nach Hause wollte...). Es folgte noch eine Sektflasche, Wein, nochmal Schnaps und eine Flasche Bier. In meinem Zimmer angekommen wartete ich, bis ich die letzte war, die wach war, setzte Kopfhörer auf, machte Musik an und öffnete meine Tasche. Und dann feierte ich meine eigene Silvesterparty. Ich soff. Ich soff mich unter den Tisch. Ich hab es einfach nicht ertragen. Alles. Gegen 07.00 Uhr bin ich morgens ins Bett. Und ich schäme mich so extrem dafür. Ich weiß, dass das nicht mehr vorkommen darf. Ich darf mich nicht so gehen lassen. Ich darf nicht aufgeben. Und ich werde nicht aufgeben. Ich werde niemals aufgeben.
2.1.16 02:12
 
Letzte Einträge: Weihnachtsferien #2 ~ Heiligabend mit 40° Fieber, Weihnachtsferien #4 ~ Gleichgültig..., WICHTIG!!!, Abendliches Blabla


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