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#heute

Ich liege im Bett und höre Musik... ich denke nach.. über heute... irgendwie ist heute so ein ziemlich seltsamer Tag... ein Tag, an dem man nicht wirklich was vor oder zu tun hat und somit am Handy verbringt.... ich saß also in meinem Zimmer, das Handy in der Hand und irgendein belangloses Spiel zockend und hörte über meine Stereoanlage Musik. Alles war gemütlich und in Ordnung. Gut, man kann jetzt nicht sagen dass es besonders toll oder besonders schlecht war, es war einfach... okay...ich schrieb mit einer Freundin und plötzlich erzählte sie mir, dass sie einen Freund hätte. Und es ging das ganze verdammte Gespräch lang nur um ihren Freund unf wie toll er sei. Irgendwann beendete ich das Gespräch unter einem Vorwand, weil ich es einfach nicht ertragen konnte... Na toll! Alle sind vergeben, alle bei ihrem Freund oder bei ihrer Freundin! Und plötzlich kam ich mir so alleine vor... ich dachte an Dich und unsere Zeit... ich hab nachgerechnet... es waren fast 10 Monate... doch so lange... wie konnte ich mich nur so lange belügen lassen? Oder hast Du anfangs gar nicht gelogen? Ich dachte an unsere "Feier". 7 Monate zusammen... eine Feier zu zweit.. Dein Geschenk hab ich noch immer... ich setzte mich auf mein Bett und begann einen Krimi YouTube zu gucken, um mich abzulemken... plötzlich hörte ich sie. Obwohl die Musik relativ laut war, und die Zimmertür zu, hörte ich sie streiten. "Jaa als ob jetzt wieder alles an mir liegen würde!!!" , schrie meine Mutter in diesem Moment wütend. Statt zu lauschen, wie es weiter gehen würde, stellte ich die Musik lauter. Natürlich kam meine Mutter sofort in mein Zimmer gestürmt: "Mach die scheissverdammte Musik leiser!!!" Und dann ging sie wieder. Also schnappte ich mir meine Kopfhörer und verkroch mich mit Kopfhörern auf und Handy in der Hand unter der Bettdecke. Das mache ich immer wenn ich Angst habe, es mir zu dunkel ist (also auch Angst), oder ich einfach meine Ruhe haben will... das hab ich schon als kleines Kind immer gemacht und irgendwie ist es geblieben.. und irgendwie komme ich mir in diesen Momenten immer so klein und einsam vor.. Du bist weg, meine Freunde haben keine Zeit und meine Familie ist mal wieder mit Streiten beschäftigt... in solchen Momenten vermisse ich dich mehr als sonst... anfangs schaffte ich es noch, die Tränen zurück zu halten, doch irgendwann begann ich zu heulen... und ich heulte, und heulte und heulte.... Irgendwann sah ich auf die Uhr.... konnte das sein? Hatte ich 2 Stunden lang geheult? Ich setzte mich hin und machte vorsichtig die Musik aus. Stille. Anscheinend war der Streit "vorbei". Jetzt würden sie sich wieder für mindestens 3 Tage lang anschweigen... aber irgendwie war die Stille auch beängstigend.... in diesem Moment wusste ich nicht, was mir lieber war; Das lautstarke Streiten oder die Stille? Eher das lautstarke Streiten, dachte ich. "Ach leck mich doch am Arsch!!!", verkündete in diesem Moment jemand lautstark. Die Erwiderung war nicht wirklich freundlicher und auch nicht weniger laut. Okay nein, weder Stille noch Streit war gut. Ich war einfach nur noch genervt und ziemlich fertig... "Ich muss hier raus!" , dachte ich und stand auf. Ich sah in den Spiegel. Okay, so aber nicht. Meine Haare waren unordentlich und standen in alle Richtungen ab. Mein Eyeliner war über das ganze Gesicht verteilt und ich sah verdammt verheult aus. Kurzerhand schminkte ich mich komplett ab, verteilte Make Up auf meinem Gesicht, darauf Puder und etwas Mascara. Dann kämmte ich meine Haare und machte sie mir irgendwie aus dem Gesicht. Kritisch betrachtete ich mein Spiegelbild. Ich trug ein weites T-Shirt und eine Jogginghose. Kurz überlegte ich, mir etwas anders anzuziehen, aber eigentlich hatte ich keine Lust, mich zu richten. Und das kommt nur in den Ferien oder an Tagen vor, an denen es mir echt schlecht geht. Seufzend öffnete ich meinen Kleiderschrank. "Sag mal was bildest du dir hier eigentlich ein?!!! Ja mit mir kann mans ja auch machen!!! Ich bin ja auch bloß dazu da, die Wäsche zu waschen und zu putzen!!", schallte es von draußen. Und das brachte das Fass zum Überlaufen. Ich nahm meinen Rucksack, meinen Hausschlüssel, mein Handy + Kopfhörer und zog mir Schuhe an. Dann ging ich aus meinem Zimmer und stellte mich neben die Streitenden. Ich wurde nicht beachtet. "Ich.." begann ich, doch niemand hörte zu. "Ich bin spazieren!" , schrie ich mit aller Kraft, drehte mich um und ging. Draußen machte ich Musik an und lief einfach los. Weit weg von den Häusern, bis ich irgendwann keine Menschen mehr traf. Ich dachte nach und erinnerte mich an Folgendes: Jemand hat mal zu mir gesagt, dass es etwas bringt zu lächeln, auch wenn einem nicht nach lächeln zumute ist. Es bringt schon etwas, die Mundwinkel hochzuziehen, weil da irgendwie Glückshormone ausgeschüttet werden und man so glucklicher wird. Also gut. Lächeln. Ich zog meine Mundwinkel nach oben und tatsächlich - nachdem ich das ein paar Mal wiederholte, ging es mir bedeutend besser. Irgendwann sang ich sogar leise vor mich hin, machte Fotos von allem Möglichen und hatte irgendwie ziemlich gute Laune. Nach einer Weile machte ich mich wieder auf den Heimweg.. bedeutend glücklicher als vorher. Denn heute ist einer dieser Tage, an denen es mir echt scheisse geht, ich aber torztdem zeige, dass ich niemals aufgeben werde!
28.6.15 00:01
 
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